Ein dickes Dankeschön!

Freitag, 16. März 2012
Nach der 0:3 Niederlage gegen die Tölzer Löwen war für die Oberligamannschaft der Passau Black Hawks auch in diesem Jahr die Saison zu früh beendet. Obwohl der Gegner in diesem Jahr noch schwieriger war als in der vergangenen Saison begeistere die Mannschaft um Kapitän Thomas Vogl zumindest im Heimspiel mit packendem Playoffeishockey. Auch für Trainer Dave Rich hält sich die Enttäuschung über das frühe Aus in Grenzen: „Mit Bad Tölz haben wir die wohl derzeit beste Mannschaft erwischt. Sie hatten den Vorteil, dass alle Topspieler zu den Playoffs zurück und fit waren.

Damit konnte Florian Funk immer mit vier kompletten Reihen durchspielen. Ich habe Bad Tölz unter der Saison viermal gesehen und da haben immer Spieler gefehlt. Da hätten wir eine Chance gehabt.“ Mit dem Saisonende hört bei den Black Hawks auch eine Institution auf. Mannschaftsbetreuer Werner Schwarz wird künftig für die erste Mannschaft nicht mehr der Mann für alle Fälle sein. Egal ob es bei den Schlittschuhen um den richtigen Schliff, um die richtigen Trikots oder um das Füttern der Waschmaschinen war, Werner Schwarz war für die Mannschaft da. In seiner unnachahmlichen Art war er auch so etwas wie die Seele des Teams. „Für mich war die letzten Jahre die Eisarena so etwas wie mein zweites Wohnzimmer. Hier habe ich viele Stunden verbracht.“, so der sympathische Schwarz. Dem ewigen „Sommerfrischler“, der auch bei extremsten Minustemperaturen fast immer nur mit T-Shirt bekleidet war fällt der Abschied von seiner Funktion auch sichtlich schwer. Für Vorstand Christian Eder und den Verein ist der Rücktritt von Schwarz ein herber Verlust: „Werner hat sich immer um alles gekümmert und mit seiner Arbeit auch wesentlichen Anteil an den Erfolgen, die wir in den letzten Jahren gehabt haben. Dafür gebührt ihm unser aller Dankeschön. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Menschen wie ihm wäre Eishockey in Passau gar nicht möglich. Unser Dank gilt deshalb nicht nur ihm, sondern auch allen anderen Helfern in der Zeitnahme, im Ordnungsdienst oder im Vip-Raum. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir den Vereinsnamen „Eishockeyfreunde“ zurecht tragen. Gerade weil wir ein so kleiner Eishockeystandort sind, sind wir darauf angewiesen zusammenzuhalten.“ In den nächsten Wochen und Monaten wird sich nun entscheiden wie es für die Black Hawks weitergehen wird. Eine weitere Saison in der Oberliga hat die Vorstandschaft strikt mit der Aufstockung auf zwölf Mannschaften und der wirtschaftlichen Situation des Vereins verknüpft. (Foto: STOCK4press | www.stock4press.de)