Archiv 2010-2011

Archiv 2010-2011 (84)

Jetzt wird´s schwer

Die Passau Black Hawks mussten das zweite Spiel der ersten Playoffserie unbedingt gewinnen, damit der Druck nicht zu groß wird. Dass der Wille dazu absolut vorhanden war stellte die Mannschaft von Jukka Ollila vom Eröffnungsbully an klar unter Beweis. Die teils strittigen Schiedsrichterentscheidungen, die dem EC Peiting den Sieg in Spiel eins ermöglicht hatten, taten ein Übriges für die Motivation der Raubvögel. Nur 57 Sekunden waren im ersten Drittel gespielt, da zog Stephan Stiebinger nach einem gewonnenen Bully von Martin Piecha einfach ab und erwischte Florian Hechenrieder im Peitinger Tor auf dem falschen Fuss.
Das letzte Spiel der Zwischenrunde war für die Passau Black Hawks nur ein Muster ohne Wert. Bereits vor zwei Wochen hatte der Oberligist das Endspiel um Platz fünf gegen den Verfolger Klostersee gewonnen und damit war auch vor diesem Wochenende die erste Playoffpaarung beriets in absolut trockenen Tüchern. „Es ist natürlich schwer für die Mannschaft sich dann auf solche Spiele einzustellen. Es geht um nichts und der Saisonhöhepunkt steht unmittelbar vor der Tür. Da will sich natürlich auch keiner mehr verletzten um der Mannschaft in den Playoffs auch weiterhelfen zu können.“, so der sportliche Leiter Marcus Petri.

Black Hawks verpfiffen

Gästetrainer Florian Funk kam mit großem Kader in die Passauer Eisarena um die Tabellenführung zu verteidigen. Sein Pendant auf Passauer Seite Jukka Ollila musste hingegen auf drei seiner Stammkräfte verzichten. Neben dem verletzten Florian Müller fehlten durch Strafen vom Freitag noch Verteidiger Martin Rehthaler und Stürmer Christian Gose. Da die Tölzer Löwen das Spiel unbedingt gewinnen mussten um Platz eins zu verteidigen verlegten sich die Habichte von Beginn an auf eine konzentrierte Verteidigung und schnelles Konterspiel.

Black Hawks machen Platz fünf praktisch fix

Mit elf Punkten Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen haben die Passau Black Hawks den hervorragenden fünften Platz in der Oberliga Süd praktisch sicher. Im direkten Duell gegen den EHC Klostersee behielt die Mannschaft von Trainer Jukka Ollila dank einer stabilen Leistung die Oberhand.

Wie nicht anders zu erwarten setzte der Gast aus Oberbayern alles daran den Abstand auf die Black Hawks zu verkürzen, dennoch waren es die Gastgeber, die  mit Greg Costa nach nur 15 Sekunden zur ersten guten Chance kamen.

Von den Löwen gerissen

Mit dem Tabellenführer Bad Tölz wartete gleich der zweite harte Brocken an diesem Wochenende am Sonntagabend auf die Passau Black Hawks. „Mit einer Leistung wie heute können wir auch in Tölz punkten“, hatte Coach Jukka Ollila noch am Freitag verkündet. Der Start ins erste Drittel sollte ihm auch Recht geben. Die Löwen gewannen das Eröffnungsbully und setzten sich sofort im Angriffsdrittel fest, doch über Greg Costa und Vincenz Mayer konnten sich die Habichte befreien. Der Konter führte mit der ersten Passauer Chance gleich zur Führung. Daniel Bucheli setzte den Schuss direkt unter die Latte zum 1:0 für die Hawks.

Black Hawks rehabilitieren sich im Elchtest

Nach dem letzten Wochenende hatten die Passau Black Hawks gegen den EC Peiting etwa gut zu machen. Den rund 400 Zuschauern in der Eisarena war aber bewusst, dass das gegen die Elche ein äußerst schwieriges Unterfangen werden würde. Diese Vermutung bestätigte sich schon früh im ersten Drittel als ein Fehler in der Passauer Verteidigung Peitings Martin Guth bereits in der zweiten Minute den Führungstreffer für die Gäste ermöglichte. Die Black Hawks ließen sich aber diesmal keineswegs einschüchtern und hielten mit viel Tempo und Einsatz dagegen.

Am Sonntag hatten die Passau Black Hawks gleich die Gelegenheit sich für die bittere Schmach in Landsberg zu revanchieren. Geprägt durch die Demütigung vom Freitag begannen die Passauer eher verhalten und kamen erst in der zweiten Minute durch Thomas Vogl zur ersten guten Möglichkeit. Allerdings war Patrick Ashton wieder ähnlich gut aufgelegt wie bereits am Freitag. Im direkten Gegenzug war wieder einmal Michel Maaßen zur Stelle, der den ersten Landsberger Schuss über die Schulter von Daniel Huber gleich im Tor versenkte.

Blamage in Landsberg

Die Passau Black Hawks konnten am Freitag nicht an die gute Leistung aus dem Garmisch-Spiel anknüpfen und mussten beim Tabellenletzten EV Landsberg eine peinliche Blamage hinnehmen. In den ersten beiden Dritteln liefen die Habichte in erster Linie hinterher und die Gastgeber deckten Max Englbrecht aus allen Lagen mit Schüssen ein. Der erwischte erneut einen eher schwachen Tag und kassierte in der 8. Minute die unglückliche Führung durch Michel Maaßen. Gegen den Überzahltreffer von Igor Bacek kurz vor Ende des ersten Drittels war er dagegen machtlos.

Sonderzug bringt Punkte heim

In der Erfolgsgeschichte der Sonderzugauswärtsfahrten haben die Passau Black Hawks ein neues Kapitel aufgeschlagen. In einem packenden Duell sicherten sich die Eishockeyfreunde einen knappen Sieg in Garmisch. Der Tag begann für die Fans ausnahmsweise sogar früher als für die Mannschaft. Pünktlich um fünf vor zwölf rollte der Euromed-Sonderzug in Richtung Werdenfelser Land und hatte rund 200 Passauer Fans dabei, die ihre Mannschaft im Olympiastadion einen frenetischen Empfang bereiteten.

Schlechtestes Heimspiel der Saison

Die Black Hawks wollten am Freitagabend eigentlich zum Zünglein an der Waage werden und die Reihenfolge unter den Top Vier der Liga durcheinanderwirbeln. Doch den starken Elchen aus Peiting reichten zweimal drei gute Minuten um für einen deutlichen Sieg zu sorgen. Dabei hatte alles durchaus gut angefangen für die Black Hawks. Bereits in der 1.  Minute hatte Vincenz Mayer die frühe Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Florian Hechenrieder im Peitinger Gehäuse. Nur wenig später aber Getümmel vor dem Passauer Tor, doch auch Daniel Huber behielt den Überblick und begrub den Puck unter seinem Handschuh.
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