Archiv 2011-2012

Archiv 2011-2012 (111)

Das war´s! Saison vorbei!

Mit dem Rücken zur Wand traten die Passau Black Hawks am Dienstagabend in der Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz an. In der best-of-five Serie führten die Löwen nach den beiden Siegen vom Wochenende bereits mit 2:0, so dass die Mannschaft um Kapitän Thomas Vogl nun unbedingt gewinnen musste um nicht vorzeitig in die Sommerpause geschickt zu werden. Der Start in die Partie war aus Passauer Sicht verheißungsvoll mit einer schönen Chance für Ibo Weißleder, doch Löwengoalie Andreas Jenike zeigte sich wie gewohnt sicher und vereitelte den Treffer.

Gut gekämpft, dennoch verloren

Für die Passau Black Hawks ging es am Sonntagabend eigentlich schon um Alles. Man musste unbedingt gewinnen um die Serie gegen die Tölzer Löwen nochmals auszugleichen. Entsprechend engagiert ging die Mannschaft von Dave Rich zu Werke und es dauerte nur wenige Sekunden bis Jakub Wiecki erstmals Andreas Jenike im Tölzer Tor prüfte. Die Löwen bestachen ihrerseits mit schnellem Kombinationseishockey und brachten die Passauer Hintermannschaft des Öfteren in Bedrängnis.

Missglückter Playoff-Auftakt

Nur gut fünf Minuten ging am Freitagabend das Konzept von Hawks-Trainer Dave Rich in der Höhle der Löwen auf. Mit einer konzentrierten Verteidigungsleistung wollte der Kanadier möglichst lange das O:0 halten und auf Konter lauern. Die eine oder andere Chance sprang dabei für die Habichte zwar heraus, aber in der sechsten Minute waren es doch die Gastgeber, die mit Franz Mangold den ersten Treffer markieren konnten. Wenig später dann das erste Löwen-Powerplay als Stephan Stiebinger einen irregulären Treffer erzielt hatte, aber wegen hohen Stocks stattdessen auf die Strafbank wanderte.

Die Macht an der Donau

Das achte und vermutlich letzte Niederbayernderby der Saison war für die beiden Dauerkontrahenten Passau und Deggendorf extrem wichtig, was die Platzierung nach der Hauptrunde betrifft. Die Black Hawks mussten gewinnen um Rang sieben abzusichern und damit Angstgegner Peiting in der ersten Playoffrunde aus dem Weg zu gehen, Fire hingegen musste gewinnen um noch das Heimrecht in den Playoffs zu erreichen. Die Black Hawks machten am Freitagabend von Beginn an deutlich, dass sie das Spiel gewinnen wollen und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand.

Der letzte Showdown

Mit nur drei Verteidigern und neun Stürmern ging das vorletzte Spiel der Black Hawks in der Hauptrunde fast erwartungsgemäß verloren. Gegen den Tabellenführer Peiting war die Rumpfmannschaft von Trainer Dave Rich im ersten Drittel noch gleichwertig, aber vier Gegentreffer binnen zehn Minuten im Mitteldrittel waren zu viel um noch entscheidend gegenhalten zu können. Das brachte dem jungen Christoph Zawatsky im letzten Drittel auch einen weiteren Einsatz im Black Hawks Tor ein. Aber auch er konnte gegen den in Spiellaune auftrumpfenden Primus nichts ausrichten.

Nach Überstunden zum Derbysieg

Das Rennen um die Playoffplätze ist in vollem Gange und brachte zusätzliche Brisanz in die siebte Saisonauflage des Niederbayernderbys. Beide Mannschaften begannen sehr vorsichtig und wollten unbedingt den Rückstand verhindern. Erst nach rund drei Minuten prüften Stefan Ortolf für Deggendorf und Martin Piecha für Passau die jeweils gegnerischen Goalies. Die erste gute Möglichkeit für die Gastgeber ergab sich in der 5. Minute durch eine Strafe gegen Stephan Stiebinger. In Unterzahl agierte die Mannschaft von Dave Rich sehr kompakt und Torhüter Martin Cinibulk hatte nur wenige Schüsse zu entschärfen.

Black Hawks zurück in der Spur

An alter Wirkungsstätte führte Dave Rich seine Passau Black Hawks zu einem so nicht erwarteten Sieg über den Altmeister EV Füssen. Im ersten Drittel gab es für die Zuschauer im Bundesleistungszentrum zwar noch keine Tore zu bewundern, dafür eine Faustkampfeinlage zwischen Passaus Martin Rehthaler und Ruslan Bezshchasnyi. Je ein Überzahlspiel auf jeder Seite brachte ebenfalls keine Treffer. Auch im zweiten Abschnitt beherrschten über weite Strecken die Abwehrreihen das Geschehen, ehe in der 38. Minuten Daniel Bucheli den Torreigen eröffnete.

Erster Sieg für Rich

Die Passau Black Hawks meldeten sich am Freitagabend gegen Angstgegner und Tabellenführer Peiting eindrucksvoll zurück. Fast wirkte es im ersten Drittel als hätte der Gastgeber nicht nur den Trainer gewechselt, sondern auch die Mannschaft ausgetauscht. Bereits ab der ersten Minute setzten die Raubvögel den Gegner unter Druck und setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. Nur knapp am Tor vorbei ging der erste Schuss von Stephan Stiebinger. Der Gast aus Oberbayern brauchte dagegen bis zur 3. Minute bis er erstmals gefährlich vor Hawks-Goalie Cinibulk auftauchte.

Mäßiger Einstand für Dave Rich

„Es ist nie schön zu verlieren!“ waren die ersten Worte des neuen Trainers Dave Rich nach dem Spiel gegen die Erding Gladiators. Dabei hatte seine neu übernommene Mannschaft das Spiel ganz gut begonnen. Die wenigen Umstellungen in den Angriffsreihen schienen gut zu funktionieren und Passau machte von Beginn an Druck. In der 3. Minute feuerte Martin Rehthaler einen ersten Schlagschuss in Richtung von Torfrau Viona Harrer ab, verfehlte das Tor aber um ein paar Zentimeter. Wenig später hatten die Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Martin Piecha hatte sich gut durchgesetzt und passte quer auf den mitgelaufenen Waldemar Detterer.

Tiefpunkt erreicht

„Wir haben die Schnauze voll“ skandierten die Passauer Fans völlig zu Recht nach einer desolaten Vorstellung gegen den angeschlagenen EV Regensburg. Dabei hätte das wichtige Spiel für die Passau Black Hawks so vielversprechend begonnen. Die Vorzeichen sprachen eindeutig für die Hausherren. Der EV Regensburg trat ohne etatmäßigen Torhüter an und hatte stattdessen Juniorengoalie Stefan Dorfner im Kasten. Auch die Verteidigung der Gäste war als eher löchrig einzustufen. Das Spiel selbst begann ganz nach dem Geschmack der Passauer Anhänger. Schnell wurde deutlich, dass der junge Goalie die Schüsse zumeist nur nach vorne abprallen ließ.
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