Saisonabschluss auf dem Eis bei den Black Hawks

Am vergangenen Wochenende gab es in der EisArena noch einmal satte 20 Stunden Eishockey am Stück beim Cup der Sparkasse Passau. Acht Mannschaften fanden erneut den Weg nach Passau und freuten sich auf ein Wochenende Eishockey pur. Bis zu 10 Spiele standen auf dem Programm. Das kostet Kraft und Energie, der Spaßfaktor war zwar neben dem Eis sehr hoch, auf dem Eis ging es jedoch kräftig zur Sache. In einem spannenden Finale setzen sich am Ende die Bad Füssing Pheasants erst im Penaltyschießen gegen die Wanderers Germering durch.

Dominik Persch, der Passauer Landesligacrack verwandelte den entscheidenden Penalty zum umjubelten Cupsieg. Dritter wurde die Hobbymannschaft der Passau Black Hawks die sich im Spiel um Platz drei knapp mit 1:0  gegen die Burgrain Tigers aus Oberbayern durchsetzen konnten. Das ist deshalb eine Überraschung, da dieses Team im Gegensatz zu den anderen Mannschaften keinen lizenzierten Seniorenspieler im Team hatte. Verstärkung gab es allerdings von zwei Jugendspielern der Hawks.  Die dritte Mannschaft aus der Region, die Mad Hawks Passau, belegten am Ende den 6. Platz.

Am Samstagabend verabschiedete sich ein Teil des Landesligateams in einem Kräftemessen gegen eine Nachwuchsauswahl der Black Hawks. Ein Powerbreak mit einem Interview auf dem Eis, ein Tor das gleich „mal vier“ zählte und Passau N° 1 im Tor Christian Hamberger als Penaltyschütze zeigten, dass die Freude am Spielen absolut im Vordergrund stand.

Unterdessen arbeiten die Verantwortlichen bereits auf Hochtouren für die kommende Saison. Derzeit werden Gespräche mit geeigneten Kandidaten für die neu zu besetzende Stelle des hauptamtlichen Nachwuchstrainers geführt. „Wir glauben noch in diesem Monat hier einen Namen nennen zu können. Es freut uns hier einige sehr gute Bewerbungen vorliegen zu haben!“ so Hawks-Chef Roman Pulec. Danach gehe die Vorstandschaft auch in die Bewerbergespräche für den frei gewordenen Trainerposten der Landesligamannschaft der dann auch das Team 2015/16 mitformen soll. Und diese soll noch schlagkräftiger werden als in der vergangenen Saison. „Die Mannschaft muss man nicht groß ändern, punktuelle Verstärkungen und in Defensive und Offensive werden aber kommen!“ Auch ohne Eis ist bei den Black Hawks Langeweile ein Fremdwort. Im Mai, wenn das Eis völlig abgetaut ist werden die Kufen gegen schnelle Rollen getauscht werden und auf dem Inlinecourt der Sommerbetrieb in der EisArena startet.

Und dann hoffen die Verantwortlichen auf einen früheren Saisonstart als im letzten Jahr, denn da wurde den Kindern einiges zugemutet, sie mussten ohne Eistraining in die ersten Spiele in ihren Ligen.

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